Ausstellung: H-15 infiziert!

Die Freie Hochschule für Grafik Design und Bildende Kunst Freiburg zeigt 24 Stunden lang kreative Arbeiten, Projekte und Veranstaltungen aus den Bereichen Grafik-Design, Screen- / Webdesign und Bildende Kunst.


H15 - Infiziert!
24-Stunden-Ausstellung der Freien Hochschule für Grafik-Design und Bildende Kunst im E-Werk


Freiburg, Februar 2010 - Gestaltung und Kunst lassen niemanden kalt, sie lösen Gefallen oder Widerspruch aus, stecken uns an. Und so veranstaltet die Freie Hochschule für Grafik Design und Bildende Kunst, Freiburg (fhf), unter dem Motto ´H15 – infiziert!` am 26. Februar 2010 ab 16 Uhr ein 24-Stunden-Spektakel im E-Werk (www.ewerk-freiburg.de, Eschholzstraße 77, 79106 Freiburg). Gezeigt werden Exponate der neuen Medien (Video, Film, 3D), mit denen sich rund 150 Studierende der interessierten Öffentlichkeit – aber auch potenziellen Arbeitgebern – präsentieren. Der Eintritt ist frei.

H15 steht zunächst für den Standort der Schule (Haslacherstraße 15), infiziert für den Prozess der Ansteckung und Begeisterung, der durch Kunst und Design (insbesondere bei den Studierenden) ausgelöst wird. Zusätzlich entstehen durch den Titel gewünschte Assoziationen zu Pandemie-Gefahren, deren Diskurs oder medialen Inszenierungen. Es sollen ganz bewusst Streit- und Sinn-Gespräche angeregt werden, die zur Auseinandersetzung mit Kunst und Gestaltung führen können.

Hintergründe: 150 Studierende – 53 Projekte – 24 Stunden – eine Hochschule
„Das Engagement für H15 von unseren Dozenten und Studierenden ist einfach riesig“, so Schulleiterin Gertrud Borgenheimer. So beteiligen sich nahezu alle Studentinnen und Studenten an dem Projekt, obwohl es keinen Schein dafür gibt! Auch die Initiatoren der Ausstellung, die Dozenten Steffen Rümpler und Falk Hegewald, freuen sich über die große Teilnahme und die vielen kreativen Beiträge zu H15, die einen umfassenden Überblick über die aktuelle Arbeit an der Freien Hochschule vermitteln.

Interessierte Zuschauer sehen studentische Arbeiten und Performances und können an zahlreichen Aktionen teilnehmen. Als Begleit- oder Aufwachprogramm gibt es um 7 Uhr ein Frühstück und für die, die ganz schlapp machen, findet ein Tai-Chi-Kurs statt … Auszugsweise nachfolgend einige der gezeigten Arbeiten:

  • In Projekt 04 geht es auf einer Malwand zum Mitgestalten beispielsweise um „Freiburg im Jahr 2050 – Wie stelle ich mir meine (Medien-)Stadt der Zukunft vor“. Eingeladen dazu sind auch Schulen und Kindergärten. Zudem werden etwa alle 30 Minuten neue Malwand-Bilder der Stadtentwicklung im Netz präsentiert.

  • Projekt 05 steht für Digital Live Painting, bei 24 h Live Painting entstehen Portraits, Charakter Design, Roboter, Science Fiction- oder Fantasy-Szenarien. Ob Speedpainting oder detaillierte Ausarbeitung, hier wird die Vielseitigkeit der digitalen Illustration gezeigt.

  • Das Projekt 10 kommt aus dem Fachbereich Kunst und zeigt ein pink umstricktes Seil als Wegweiser neben dem Besucherstrom, es weist auf den Raum mit den meisten Aktivitäten.

  • Im Projekt 11 findet man in der Künstlerkoje die berühmt berüchtigte Installation mit Entendaunen und auf den Außenwänden der Koje werden aktuelle Arbeiten von Studierenden gezeigt.

  • Ein echter Leckerbissen ist Projekt 13 „Type Schock“, bei dem Typografie aus Schokolade dargestellt wird und süße Erinnerungen hinterlässt.

  • Im Projekt 15 werden die Ergebnisse aus der Veranstaltung Objektdesign „Leuchten“ präsentiert, alle Exponate wurden von den Studenten für den Wohnbereich entworfen und praktisch umgesetzt.

  • Projekt 18 beschäftigt sich intensiv mit Flash, DER Multimedia-Technik im Internet (YouTube, Clipfish u.a.). Gezeigt werden Arbeiten der Studenten aus den ersten beiden Semestern des Studiengangs Screen- & Webdesign. Besucher des Standes dürfen sich zudem selber in Flash ausprobieren.

  • In Projekt 20 wird die 3D-Dokumentation „Energiesystem der Zukunft“ – Landschaftsmodell des zukünftigen Energiesystems gezeigt und dies sowohl in einer virtuellen als auch in einer realen Umgebung, integriert sind zudem interaktive Elemente sowie ein Touch Display, außerdem die Einbindung des Internets.

  • Projekt 25 beschäftigt sich plakativ mit der Infizierung auf Basis eines konventionellen Dominospiels: Visualisiert wird dabei die Idee der Infizierung. Gespielt wird das Domino von den Besuchern selbst unter Anleitung der zuständigen Studenten. Der Ausstellungsbesucher darf seine Steine an die von den Studenten platzierten ‚Infektionsherde‘ anlegen. Die Infektion breitet sich quasi aus und befällt unaufhaltsam die Ausstellung.

  • In Projekt 28 geht es um Verwandlung: In Photoshop bearbeiten, verfremden, montieren Studenten Portraits. Besucher können ihr Digitalfoto von den Studierenden verfremden lassen und die fertige Arbeit als Datei oder Ausdruck mitnehmen.

  • Im Projekt 29 wird eine Kombination aus Projektionstechnik und Character 3D-Animation gezeigt. Dabei wird die Architektur des E-Werks miteinbezogen.

  • Das Projekt 38 präsentiert die Entstehung des neuen Hochschulmagazins »k« rund um Themen und Positionen, die sich mit Kunst, Kommunikation und Kreativität auseinandersetzen. Konzipiert und realisiert von Studenten für Studenten, im fliegenden Wechsel zwischen alten und neuen Medien, zwischen Text und Bild, Notizblock und Photoshop.


Mehr Informationen auf http://h15.fhf-online.de oder telefonisch unter Telefon 0761-44 22 66, Bild-material auf Wunsch gerne unter fhf(at)freie-hochschule-freiburg(dot)de.

Veranstaltungsort: www.ewerk-freiburg.de.



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02.02.2012
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