
Dozent: Antje Lechleiter - Kontakt / Vita
Dabei steht folgende Frage im Zentrum: Wer sagt was zu wem, durch welches Medium, in welcher Absicht, unter welchen Umständen und mit welcher Wirkung?
Die Beschäftigung mit den Methoden der wissenschaftlichen Bildbetrachtung liefert Deutungsmodelle. Der Gestaltende (Student) bekommt die Technik und das nötige Werkzeug, um sich einer gestellten Aufgabe unter verschiedensten Blickwinkeln zuzuwenden. Wir alle wissen: Der Kopf ist rund, damit die Gedanken die Richtung ändern können. Damit dies aber zu innovativen Ergebnissen führen kann, muss eine gewisse Grundstruktur mit klaren Parametern errichtet werden. Und wie wendet man diese Erkenntnisse dann ganz konkret an? Dieser Frage wendet sich ein weiterer Teil der Vorlesung zu. Denn die Kenntnis von Stil- und Typengeschichte, die Erstellung von ikonografischen Reihen ermöglicht es, Altes und Neues miteinander zu vernetzen.
Am Beispiel der Ausstellung „ Walt Disneys wunderbare Welt und ihre Wurzeln in der europäischen Kunst“ (München 2008) wird eine Erfolgsgeschichte analysiert. Disneys gelungene Transformationen von Kunst zu Comic macht offenbar, dass die Kenntnis und Nutzung des Bestehenden durchaus wichtiger Bestandteil eines individuellen Gestaltungskonzeptes sein kann. |
|



